[Rezension] Der Weg der gefallenen Sterne von Caragh M. O’Brien (Birthmarked #3)

  • Autorin: Caragh M. O’Brien
  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. April 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453267435
  • ISBN-13: 978-3453267435
  • Empfohlenes Alter: Ab 14
  • Originaltitel: Promised
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 3,6
  • Band 3 von 3

Da es sich hier um den dritten Band der Trilogie handelt sind in der Rezension Spoiler enthalten. Meine Rezensionen zu den ersten beiden Bänden findet ihr hier und hier !!!

Kurzbeschreibung

Gerade hat Gaia in der Siedlung Sylum eine neue Heimat gefunden, da steht sie schon wieder vor großen Veränderungen. Denn die Menschen von Sylum leiden an einer sonderbaren Krankheit: Sie können den Ort nur um wenige Meilen verlassen, bevor sie lebensgefährliche Schwächeanfälle erleiden. Ein Hinweis in den Aufzeichnungen ihrer Großmutter zeigt Gaia jedoch, wie sie dieser großen Gefahr entfliehen können. Und so begibt sie sich mit einer Gruppe Siedler auf die gefährliche Reise zurück zu dem Ort, dem sie einst entflohen ist – der Enklave, der Stadt hinter der Mauer. Weder die junge Gaia noch ihre Gefährten wissen, was sie dort erwartet … [Quelle: Amazon]

Bewertung

Als ich nach einem weiteren Jahr des Wartens endlich den dritten Band der Birthmarked Trilogie in den Händen hielt war ich kurzweilig enttäuscht, denn im Gegensatz zu den ersten beiden Bänden war dieser hier deutlich dünner und ich hatte bereits so eine gewissen vor Ahnung. Es heißt nicht immer, dass kürzere Bücher schlechter sind als lange, aber für einen Abschluss einer bisher tollen Trilogie hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. So begann ich die ersten Seiten auch mit einem unguten Gefühl zu lesen.

Leider musste ich feststellen, dass ein Jahr Pause mir in diesem Fall nicht gut getan hat, denn ich tat mich schwer wieder in die Geschichte einzufinden. Zuviel war mir bezüglich des Endes des zweiten Bandes in dieser langen Zeit entfallen und so gestaltete sich der Anfang recht schwierig. Viele Namen waren mir nicht mehr im Gedächnis und wenn ich mich doch entsinnen konnte, dann musste ich sehr stark nachdenken um mich daran zu erinnern welche Rolle diese Person in der Geschichte einnahm. Hier wäre es für mich von Vorteil gewesen, wenn ich mir das letzte Kapitel des zweiten Bandes noch einmal durchgelesen hätte.

Um einen positiven Aspekt hier sofort zu nennen ist, dass sich die im zweiten Band abzeichnende Vierecksbeziehung hier in Luft aufgelöst hat. Wie nicht anders zu erwarten finden Leon und Gaia zu einander und zum Glück kann sich trotz gewissen Schwierigkeiten nichts zwischen die Beiden stellen. Es wäre wirklich zu viel gewesen, wenn Gaia weiterhin zwischen drei Männern gestanden hätte.

Was mir in diesem Buch auf jeden Fall gefehlt hat war eine gewisse Spannung. Die Handlung war zu zielstrebig und vorher sehbar. In diesem Fall passt der Ausdruck aalglatt sehr gut. Nervenkitzel blieben hier leider aus. Dies führte dazu, dass ich an keiner Stelle mitfiebern konnte und auch wenn Gaia etwas in meinen Augen doch schlimmes geschieht, konnte es mich nicht berühren, sondern ich nahm es als Tatsache hin. Auch sonst konnten mich die Charaktere nicht mehr in ihren Bann ziehen, weil ihnen auf eine gewisse Art die Seele geraubt wurde. Keine der Protagonisten hat sich sonderlich weiter entwickelt, weil die Autorin in meinen Augen hier keinen Wert mehr gelegt hat. Vieles was geschah, war dem Handlungsverlauf zu zuschreiben und nicht mehr dem Charakterverlauf. So blieben die Protagonisten blass und hatten weder Ecken noch Kanten.

FazitAlles in allem war ich ein bisschen enttäuscht vom Abschlussband. Die Geschichte wirkte mir etwas zu gehetzt und ich hatte den Anschein, als wenn die Autorin dazu gezwungen wurde das Buch schnell zu vollenden. Inhaltlich oder eher was die Handlung betrifft war es gar nicht so schlecht. Auch die Hintergrund Informationen bezüglich des biologischen Aspektes haben mir sehr gut gefallen, was in meinem Fall hier wahrscheinlich jedoch berufsbedingt ist. Anderen kann es hier  anders ergehen. Was mir jedoch hier gefehlt hat war die Ausarbeitung der Charaktere. Diese kam mir hier deutlich zu kurz, so dass mir ins Besondere Gaia von ihrer Art her gar nicht mehr gefallen hat und ich sie regelrecht als unsympathisch empfand. Schade das eine so schöne Reihe so lieblos beendet wurde. Das Buch selber hätte von mir nur drei Belles erhalten. Da ich die beiden anderen Bände jedoch ebenfalls miteinbeziehe erhält die Reihe von mir noch 4 Belles.

Mein Dank gilt dem Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat

Die Reihe auf deutsch______________________________________________

Die Reihe auf englisch______________________________________________

Dieser Beitrag wurde unter 5 Belle, Rezensionen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s