[Rezension] Dance of Shadows von Yelena Black (Dance of Shadows #1)

  • Autor : Yelena Black
  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: bloomoon; (5. Februar 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3760799140
  • ISBN-13: 978-3760799148
  • Empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
  • Größe: 21,2 x 15,4 x 3,8 cm
  • Band 1 von 3

Kurzbeschreibung

Die New Yorker Ballettakademie verheißt die Erfüllung aller Träume. Für die junge Vanessa wird sie jedoch zum absoluten Albtraum, als sie ein dunkles Geheimnis entdeckt: Ihr eigenwilliger Tanzstil und eine bestimmte Schrittkombination öffnen das Tor in eine dämonische Welt! Ein Tor, das besser verschlossen bleibt … — Mit jemandem zu tanzen ist ein Akt des Vertrauens. Elegant und intim, ist man nah genug um sich zu küssen, nah genug, um den Herzschlag des anderen zu spüren. Aber für Vanessa ist tanzen tödlich und sie muss darauf Acht geben, wem sie ihr Vertrauen schenkt … Vanessa Adler besucht eine Elite-Ballettschule dieselbe, in der auch ihre ältere Schwester Margret vor ihrem Verschwinden eingeschrieben war. Vanessa hat das Gefühl, dass sie den Ruhm und den Glanz ihrer Schwester niemals erreichen kann. Aber mit ihrem unwahrscheinlich roten Haar, ihrer hellen Haut, entwickelt sie eine äußerst anziehende Wirkung beim Tanzen und sie selbst verliert sich in der Musik, ihr Atem und die Welt um sie herum verwandeln sich. Bald schon zieht sie die Aufmerksamkeit dreier Männer auf sich: des herausragenden Zep, des geheimnisvollen Josh und des großen, rätselhaften Choreographen Joseph Zhalkovsky. Als Joseph sie einlädt, im Feuervogel mitzutanzen, hat sie keine Ahnung, in welche Gefahr sie sich damit begibt. Welche Kräfte dadurch freigesetzt werden … [Quelle: Amazon]

Bewertung

Wie so viele andere Bücher ist auch dieses Buch mir auf englisch durch sein wunderschönes Cover ins Auge gefallen und auch wenn ich keine Liebhaberin von Ballet und Tanz bin, hat mir der Gedanke an eine Geschichte an Black Swan und ein mysteriöses Geheimnis sehr gut gefallen. Da ich bei solchen Bücher nicht weiß was mich erwartet gehe ich hier auch immer ganz ohne Erwartungen heran. Was leider schon einmal gleich beendet wurde, als ich den Namen der Hauptprotagonistin las. Dazu aber mehr im Absatz zu den Charakteren.

Der Beginn der Geschichte ist wie meist wen ein Schuljahr anfängt, dass sich die Schüler erst einmal einleben müssen. Es wird der Unterricht beschrieben, die Lehrer und Mitschüler. Dies gestaltet sich hier nicht anders, nur dass sich der Unterricht hier mehr auf das Tanzen konzentriert. Der einzige was wir als Leser am Anfang wissen ist, dass die ältere Schwester von Vanessa mit Namen Margarte vor einiger Zeit verschwunden ist. Margarete war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens ebenfalls auf der Balletschule wie Vanessa und war eine der begabtesten Schülerinnen. Natürlich stehe fest, dass Vanessa heraus finden möchte warum ihre Schwester und neben ihr noch einige andere Schülerinnen im Laufe der Jahre verschwunden sind.

Dieser Teil der Spurensuche und dem finden von Antworten, dauert hier leider unendlich lange. Nebem dem Altag der Schüler und Vanessas Verhältnis zu ihren Mitschülern geschieht auf den ersten 200 Seiten nicht viel. Daher wusste ich am Anfang als Leserin auch nicht auf was ich mich das einlasse oder was mich eigentlich erwartet. Erst recht spät nahm das Buch an Fahrt auf und als ich entlich begriff, was der tiefere Sinn des Ganzen ist, war das Buch auch schon zu Ende. Der Cliffhänger hat mich als Einziges neugierig gemacht und meiner Ansicht nach beginnt hier die richtige Handlung auch erst. Bleibt abzuwarten was im zweiten Band geschieht.

Mit den Protagonisten konnte ich leider nicht viel anfangen. Seltsamer Weise habe ich auch immer ein Problem damit mich auf Personen einzulassen, die den gleichen Vornamen wie ich trage. Dies hat mir den Zugang zu der Hauptperson schonmal etwas erschwert. Jedoch konnten mich auch die anderen Personen nicht gerade in ihren Bann ziehen. Sie waren zwar nicht unsympathisch, aber ihnen fehlte es einfach an Tiefe und mir ging die Vertrautheit, die alle für einander empfunden haben einfach zu schnell voran. Ich hatte einfach als Leser nicht das Gefühl als sei genung Zeit vergangen, dass die Personen so empfinden oder handeln können.

Der Schreibstil von Yelena Black war sehr flüssig und einfach zu lesen ohne allzu umgangssprachlich zu wirken. Im Grunde genommen bin ich sehr gut mit dem Text voran gekommen, so dass das Lesetempo doch recht hoch war. Als besonders spannend würde ich den Schreibstil nicht gezeichnen, aber mich konnten so ein paar Beschreibungen in ihren Bann ziehen. Hier wünsche ich mir für den zweiten Band ebenfalls eine leichte Verbesserung.

Fazit

Aus dem ersten Band der Dance of Shadows Reihe hätte man einiges mehr machen können. In meinen Augen wurde hier leider zu viel Potenzial vergeudet. Es hätte eigentlich auch nicht viel gefehlt. Ein bisschen mehr Spannung und ein bisschen mehr Tiefe für die Charaktere der Protagonisten und das Buch hätte deutlich mehr Esprit gewonnen. So blieb mir jedoch alles zu gradlinig und Pfad. Selten habe ich richtig mit gefiebert und ich war eher nebenbei als Leser als mitten drin. Richtig in seinen Bann ziehen konnte mich das Buch nicht, dennoch hat es mich so gut unterhalten und gerade das Ende hat dafür gesorgt, dass ich den zweiten Band ebenfalls lesen werde, nur um zu erfahren wie es weiter geht. Bis jetzt ist allerdings noch kein Erscheinungstermin auf englisch für den zweiten Band bekannt.

Die Reihe auf deutsch______________________________________________

Die Reihe auf englisch______________________________________________

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanke ich mich herzlich bei

vorablesen_de bloomoon-logo

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4 Antworten zu [Rezension] Dance of Shadows von Yelena Black (Dance of Shadows #1)

  1. lesenundmehr schreibt:

    Haha, das mit dem Vornamen-Problem kenne ich auch^^
    Danke für die Rezi, hat mir gut gefallen🙂
    LG

    • Sheerisan schreibt:

      Hi Tanja,
      freut mich das sie dir gefallen hat. Das mit den Vornamen ist manchmal aber auch doof und ich meine Vanessa ist ja nicht gerade ein gängiger Name, dennoch hatte ich jetzt gleich zwei Bücher hintereinander mit meinem Vornamen ^^

  2. Aki schreibt:

    Interessante Rezi..das Buch steht bei mir noch ganz oben auf der Liste, das würde ich sooo gerne trotzdem lesen^^
    Ich fand diese Ballettthematik irgendwie ganz witzig.
    Mit Vornamen hatte ich bisher wenig Probleme, aber meinen Namen hatte ich auch noch nie in einem Buch. Dafür lese ich momentan dauernd Bücher aus der Ich-Perspektive..wenn man die alle hintereinder liest hab ich echt Probleme manchmal die Bücher auseinander zu denken, weil es halt erzählerisch dann keine Abgrenzung gibt. Deswegen muss ich momentan echt manchmal nen Tag Pause machen..tzs..
    lg Aki

    • Sheerisan schreibt:

      Lies das Buch ruhig. Vielleicht gefällt es dir ja besser als mir. Bin jedenfalls sehr gespannt drauf. Da mit der Perspektive kenne ich auch. Im Moment hatte ich auch drei oder vier Bücher aus der Ich-Persepektive.

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