[Rezension] Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott von Rick Riordan (Heroes of Olympus #1)

  • Autor : Rick Riordan
  • Gebundene Ausgabe: 688 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH;(September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3551556016
  • ISBN-13: 978-3551556011
  • Empfohlenes Alter: 10 – 12 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,4 x 5 cm
  • Band 1 von (bisher) 4
  • Leseprobe

Kurzbeschreibung

Jason erinnert sich an nichts mehr – nicht einmal an seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Und als es die drei dann plötzlich ins Camp Half Blood verschlägt, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden, versteht er gar nichts mehr … Allem Anschein nach gehören die drei Freunde tatsächlich zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem, los geht’s -denn Leo treibt einen kaputten mechanischen Drachen als Transportmittel auf und macht ihn wieder flott! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson … [Quelle: Amazon]

Bewertung

Eigentlich hätte dieses Buch noch eine Weile in meinem Regal ein einsames Dasein gefristet. Da ich die Percy Jackson – Reihe bisher nicht gelesen  hatte, stand dieses Buch eigentlich erst einma hinten an. Doch im Rahmen meiner Kurzzeitchallenge im Januar, bei der ich nur männlich Autoren lesen durfte, nahm ich das Buch einfach aus dem Regal und fing an zu lesen … und konnte nicht mehr aufhören. Binnen von drei Tagen hatte ich das Buch ausgelesen. Und fragte mich, warum ich es nicht schon eher gelesen habe.

Das Buch beginnt furchtbar spannend. Auf den ersten Seiten lernen wir Jason kennen. Jason erwacht in einem Bus voll Schülern, die auf dem Weg zu einem Ausflug zum Gran Canyon sind. Neben ihm sitzen Piper und Leo, die behaupten seine Freunde zu sein. Doch Jason kann sich an nichts außer seinem Namen erinnern. Wei sollte es auch anders sein verläuft der Ausflug nicht so ruhig wie er gedacht war, denn die drei Schüler werden angegriffen und es stellt sich heraus, dass ihr Trainer eigentlich ein Satyr ist und auf die drei aufpassen sollte. Mit Hilfe von Annabeth, die vielen auf der Percy Jackson Reihe bekannt ist, landen die drei im Camp Halfblood und erfahren, dass sie Kinder von Göttern sind. Leo wird von den drei als erster anerkannt und es ist schön zu lesen zu wem Jason und Piper gehören.

Als Liebhaber der griechischen Mytholgie hat mir die Geschichte wirklich hervorragend gefallen. Wie Rick Riordan die einzelnen Wesen und Figuren in die Geschichte eingewoben hat ist genial und auch wenn einem viele Wesen bekannt sind (sollte man die Sagen des klassischen Alterums von Gustav Schwab kennen) schafft es Rick Riordan immer wieder diesen ein eigenes Leben zu geben. Ich war an einigen Stellen wirklich sprachlos was dieser Mann für eine Fantasie besitzt.

Ein ganz besonderer Pluspunkt in diesem ersten Band sind die Figuren die Rick Riordan zum Leben erweckt hat. Auch wenn Jason die Zentralerolle inne hat und ein interessanter Charakter ist, so haben es mir doch Piper und Leo mehr angetan. Die beiden sind zwei sehr interessante und symphatische Figuren, deren Sichtweise ich immer wieder gerne gelesen habe. Besonders Leo hatte es mir angetan und es kam nicht selten vor, dass er mir leid tat.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Hierbei darf man nicht vergessen, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, dennoch sind die Sätze anspruchsvoll. Die Dialoge sind witzig und haben mir des öfteren ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Das Buch selber wird aus drei Perspektiven erzählt. Die Kapitel wechseln sich immer wieder ziwschen Jason, Piper und Leo ab. Ich habe zwar nicht bewusste darauf geachtet, aber so weit ich das in Erinnerug habe, ist die Anzahl der Kapitel die jeder einzelne hat ausgewogen.

Auch wenn ich mir an einigen Stellen doch gewünscht hätte das mir die Percy Jackson Reihe geläufig ist, kann man diesen ersten Band auch ohne Kenntnisse von Percy lesen, denn die Ereignisse aus dieser Reihe werden zwar ab und an erwähnt, spielen aber keine wichtige Rolle, als das der Leser nicht weiß um was es geht.

Fazit

Der erste Band der Spin-Off Reihe von Percy Jackson konnte mich mehr als begeistern können. Dieses Buch hat mich verzaubert. Ich habe herzlich lachen können und habe mich selten den Protagonisten so verbunden gefühlt. Wenn eine Leseratte wie Rory Gilmore zusammen mit Huckelberryfinn auf dem Mississippi zusammen ist, dann befreie ich mit Jason, Piper und Leo zusammen Hera. Wie selten einer zuvor hat es Rick Riordan geschafft mich an dieses Buch zu fesseln. So sehr sogar, dass ich mir sofort den zweiten Band kaufen musste um weiter lesen zu können. Hätte ich noch Zusatzpunkte, so hätte dieses Buch diese verdient. Eindeutige Leseempfehlung von mir. Mit dem zweiten Band „Der Sohn des Neptun“ geht das Abenteuer der Halbgötter weiter und ich kann euch verraten, dass genauso gut weiter geht wie im ersten Band.

Die Reihe auf deutsch_______________________________________________

Die Reihe auf englisch______________________________________________

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