[Rezension] Meeresrauschen von Patricia Schröder (Meeres – Trilogie #2)

  • Autorin: Patricia Schröder
  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Coppenrath, Münster; (1. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3649603209
  • ISBN-13: 978-3649603207
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 15
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15 x 4,6 cm
  • Band 2 von 3
  • Leseprobe
  • Website zur Trilogie

Da es sich hier im den zweiten Band handelt lassen sich Spoiler zum ersten Band nicht vermeiden. Die Rezension zum ersten Band findet ihr hier.

Kurzbeschreibung

Gordy war das größte Geschenk und zugleich der schlimmste überhaupt vorstellbare Schmerz. Und plötzlich war mir klar, dass ich zuerst ihn loslassen musste
Als Gordian von seiner Reise in den Atlantik zurückkehrt, bleiben Elodie und ihm kaum Zeit, ihre Liebe zu genießen. Kyan sinnt auf Rache: für Elliots Tod und für seine Schmach, die er im Kampf mit Gordian erlitten hat. Cyril offenbart Elodie einen Teil seines Geheimnisses und kämpft um ihre Zuneigung, und ein Wiedersehen mit Javen Spinx offenbart neue Überraschungen. Die Unruhe in Rubys Clique und die schwelende Feindschaft unter den Meeresbewohnern lässt die Stimmung endgültig umschlagen, und inmitten der katastrophalen Ereignisse ist plötzlich Gordian verschwunden. Doch als Elodie sich blindlings ins Meer stürzt, um ihn zu retten, muss sie sich unversehens dem wahren Ausmaß ihrer Bestimmung stellen. Hals über Kopf und ohne auf ihr Herz zu hören, flieht Elodie von der Insel und vor sich selbst, um Guernsey, um Gordian zu vergessen. Doch längst steht mehr auf dem Spiel als ihre Liebe zu Gordy, und Elodie muss erkennen, dass sie ihrer Bestimmung nicht entgehen kann. Aber welchen Preis ist sie bereit, dafür zu zahlen?

Bewertung

Zum Inhalt des zweiten Teils möchte ich der Kurzbeschreibung nichts mehr hinzufügen. Sie bietet wirklich schon viel Inhalt. Daher komme ich gleich zum Thema. Wie vielleicht einigen bereits oben aufgefallen ist, sind bei meiner Bewertung oben keine Belles bunt. Dies bedeutet in diesem Fall nicht, dass das Buch keine Punkte von mir bekommt weil es schlecht ist, sondern, dass ich es nicht bewerten kann.

Dafür gibt es einen einfachen Grund. Mir persönlich hat der zweite Band leider gar nicht gefallen. Da ich aber nicht zu der vorranigen Zielgruppe gehöre, finde ich es nicht gerechtfertigt, wenn ich das Buch deshalb schlecht bewerte. Das wäre genauso, als wenn eine Kind ein erwachsenen Buch schlecht bewertet, nur weil es das Buch nicht versteht. Daher habe ich mich hier entschieden keine Bewertung anzugegeben. Dennoch möchte ich kurz darlegen was mir nicht zugesagt hat.

Viele Dinge die mir im ersten Band noch zugesagt hatten, waren hier für mich einfach nur nervig. Hat mir die Liebesgeschichte zwischen Gordy und Elodie noch gefallen, raubte sie mir hier einfach nur den Nerv. Die ersten Seiten waren wirklich Schmalz „pur“. Dieses Hin und Her, sie liebt ihn und kann nicht ohne sie und er liebt sie und kann nicht ohne ihn, fühlt sich aber nicht gut genug für sie,  mag vielleicht für 13 – 15 jährige Mädchen ganz nett sein, die gerade ebenfalls die erste Liebe mitmachen, aber ich konnte partu nichts damit anfangen. Hier bin ich eindeutig zu alt für.

Was den Schreibstil angeht kann ich mich nicht beklagen. Die Dialoge sind flott und auch stellenweise wieder humorvoll, was ich aber aufgrund der Stimmung beim Lesen leider nicht so genießen konnte. Durch den jugendlichen Touch fühlen sich Leser der Zielgruppe meiner Ansicht nach sicherlich sehr gut angesprochen. Hiermit kann Frau Schröder in meinen Augen jedenfalls punkten.

Was die Geschichte an sich betrifft erfährt der Leser hier einige spannende Dinge. Sicherlich lassen sich einige Ereignisse bereits erahnen, gerade was Elodie betrifft, aber ansonsten bietet die Story meiner Ansicht nach hier mehr Spannung und Information als im ersten Band. Auch die Charaktere, von Elodie und Gordy einmal abgesehen, sind durchauch wieder symphatisch und und bestimmt findet jeder Leser oder vielleicht sollte ich hier sagen Leserin, seine Lieblingsfigur. Gerade auf Grund der neuen Wesen, den Nixen, finde ich es schade, dass mich das Buch nicht mitreißen konnte, denn es bietet hier einmal eine anderen Blickwinkel auf die Meeresgeschöpfe.

Fazit

Leider konnte der zweite Band meinen Erwartungen in keinster Weise erfüllen. Ich muss aber auch sagen, dass mich dieser ganze Liebeskram (ja das kann hier durchaus negativ verstanden werden) nur noch genervt hat. Die ersten 150 Seiten waren aus meiner Sicht eher eine Qual als ein Lesevergnügen. Ich weiß auch nicht, aber alles was mir im ersten Band noch gefallen hat ging mir hier auf die Nerven. Dabei lag es nicht einmal an der Geschichte selber, diese kann durchaus interessant sein, aber eher für Leser im Alter von 13 – 15 Jahre. Erwachsene Leser könnte diese übetriebene Gefühlsdusellei ebenfalls auf den Geist gehen. Da ich hier nicht mehr in das empfohlene Alter hinein passe und meine Meinung dem Buch daher nicht gerecht wird, da sie rein subjektiv ist, möchte ich hier keine Bewertung abgeben, da ich denke es steht mir nicht zu das Buch schlecht zu bewerten nur weil ich nicht mehr die Zielgruppe bin. Wer jedoch in die Zielgruppe gehört und den ersten Band mochte, der wird auch an dem zweiten Band seinen Gefallen finden.

Der dritte Band erscheint übrigens im Juni 2013 mit dem Titel Meerestosen

Ich möchte mich herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken bei

Die Reihe_________________________________________________________

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2 Antworten zu [Rezension] Meeresrauschen von Patricia Schröder (Meeres – Trilogie #2)

  1. Tanja schreibt:

    Ich sehe das genauso wie du! Ich dachte auch, ich geb Band zwei noch ne Chance, aber mir gefällt die Reihe leider auch nicht…deine Kritikpunkte finde ich auch sehr berechtigt!

  2. Anonymous schreibt:

    Also, ich sehe es fast genauso wie du, die liebesgeschichte fand ich jetzt an sich gar nicht so übertrieben.( und ich bin 16). Das einzige was mich wirklich aufgeregt hat (auch schon im ersten Teil) war dass sie sich permanent umbringen wollte und sich für jede kleinigkeit entschuldigt hat und dieses ewige ich muss dich verlassen, aber ich liebe dich zu sehr, als das ich es könnte.
    Das hat mich echt aufgeregt und es war meiner meinung nach auch sehr berechenbar.

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