Rezension] Die zerbrochene Welt – Weltendämmerung von Ralf Isau (Berith – Trilogie #3)

  • Autor : Ralf Isau
  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Piper (10. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349270235X
  • ISBN-13: 978-3492702355
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 13,4 x 4,2 cm
  • Empfohlenes Alter: ab 16
  • Leseprobe
  • Band 3 von 3

Da dies der dritte Band der Berith – Trilogie ist, enthält diese Rezension Spoiler aus den ersten beiden Bänd. Meine Rezension könnt ihr euch gerne hier  und hier ansehen.

Kurzbeschreibung

Eine nachtschwarze Wolke breitet sich undurchdringlich über die zerbrochene Welt Berith aus. Ein düsteres Omen für das friedliche Land. Als auch Taramis’ Erzfeind, der Dagonisier Gaal, von den Toten aufersteht und den Nebelwächter im »Garten der Seelen« erneut angreift, muss dieser handeln. Denn Gaal bedroht alles, was Taramis heilig ist: sein Leben, seine Familie und ganz Berith. Erst wenn Gaal endgültig vernichtet ist, wird der Nebelwächter Frieden finden. Doch der Weg dahin ist weit und führt die Kontrahenten auf einer atemberaubenden Reise durch die gefährlichen Welteninseln … [Quelle: Piper Verlag]

Bewertung

Anders als zwischen dem ersten und zweiten Band liegen zwischen den Geschehnissen nur ein paar Monate. Wer sich noch erinnern kann erwarten Taramis und Shuria am Ende des zweiten Teils ihr zweites Kind. Und genau an dem Tag der Geburt ihrer Tochter beginnt der dritte Teil. Eigentlich sollte dies ein schönes Ereigniss für die beiden Eltern und dem kleinen Löwen Ari sein, aber Ralf Isau gönnt den Dreien keine Ruhe und stößt sie sogleich in ein neues Abenteuer. Auf den ersten Seiten baut Ralf Isau sofort eine rasante Spannung auf. Wir erleben eine Opferung, einen Angriff und eine damit verbundene Flucht. Somit viel es mir hier nicht gerade schwer gleich mitten in der Geschichte zu sein.

Wie auch in den Bänden zuvor lernen wir hier wieder neue Orte kennen. Neben den mir bereits bekannten Personen, die ich im Fall von Jagur wirklich sehr ins Herz geschlossen habe (wer kann das bei diesem Kirrie nicht tun) lernen wir auch wie in den Bänden zuvor neue und interessante Charaktere kennen. Gleich zu Beginn wurde ich mir der Begengnung eine ganz interessanten Person überrascht, von der ich hier nichts verraten möchte. Wie man es von Ralf Isau jedoch auch gewöhnt ist müssen wir  uns auch wieder von einigen verabschieden. Was mir auch hier wieder sehr gut gefallen hat war, dass Ralf Isau nie das eine Geschlecht bevorzugt. In seinen Geschichten lernen wir nicht nur starke und intelligente Männer kennen, sonder auch starke und schlaue Frauen. Dadurch werden auch hier Leser beider Gruppen angesprochen, was ich persönlich sehr begrüße.

Was die bildhafte Beschreibung der Welt und der unterschiedlichen Wesen angeht steht der dritte Band den ersten beiden in nichts nach. Lässt man seiner Fantasy freien Lauf, so kann sich der Leser in eine fantasyvolle Welt begeben mit interessanten Wesen und magischen Orten.

Der Schreibstil ist auch hier wie ich es immer von Hernn Isau gewohnt bin recht gehoben und sehr gut formuliert. Hier wird deutlich, dass es sich um ein Buch für Erwachsene handelt. Wenn ich gehoben meine heißt das jetzt nicht, das der Schreibstil akademisch ist, aber die Sätze sind stellenweise nicht gerade einfach zu lesen. Umgangsprache sucht man hier zum Glück vegeblich.

Neben der gut ausgearbeiteten Geschichte ist das Glossar am Ende des Buches positiv zu erwähnen, denn selbst erfahrenen und aufmersamen Lesern fällt es nicht immer einfach die einzelnen Namen auseinander zu halten. Hat sich Ralf Isau doch recht fremde Namen einfallen lassen, die mir trotz einer hohen Konzentration beim Lesen nicht immer im Gedächtnis blieben. Hier war ich sehr glücklich immer wieder mal nachlesen zu können wer denn gerade vor mir steht. Außerdem enthält dieses Buch endlich eine Karte von Berith, so dass ich die Reise von Taramis besser verfolgen konnte. Manchmal helfen einem Bilder besser bei der Orientierung als Worte.

Fazit

Der letzte Band der Berit Reihe konnte mich noch ein letztes Mal mit auf Taramis Reise mitnehmen. Etwas wehmütig musste ich mich nun von ihm und Jagur verabschieden. Zum Glück besteht bei Ralf Isau jedoch immer wieder mal die Hoffung auf ein kurzes Wiedersehen in einer anderen Geschichte. Weltendämmerung vereinte noch einmal viel Spannung und Abenteuer, die jedem Fantasy und Ralf Isau begeisterten gefallen wird. Das Ende ist für meinen Geschmack etwas zu kurz geraten, dennoch ist es durchaus vertretbar. Für einen guten Abschluss bergebe ich auch hier wieder vier Belles, was insgesamt für die Reihe einen Durchschnitt von 4,0 Belles sorgt.

 

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