[Rezension] Frostkuss – Mythos Academy 1 von Jennifer Estep (Mythos Academy #1)

  • Autorin: Jennifers Estep
  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: IVI (März 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 349270249X
  • ISBN-13: 978-3492702492
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 
  • Originaltitel: Touch of Frost
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 4,4
  • Band 1 von 5
  • Leseprobe

Kurzbeschreibung

Im Mittelpunkt der Serie steht die 17-jährige Gwen Frost, die über ein außergewöhnliches Talent verfügt: Sie besitzt die »Gypsy-Gabe« – bei der eine einzige Berührung ausreicht, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber was Gwen nicht weiß: Die Studenten werden dort ausgebildet, um gegen den finsteren Gott Loki zu kämpfen. Und obwohl sie der Meinung ist, an der Mythos Academy nichts verloren zu haben, erkennt Gwen bald, dass sie viel stärker ist als gedacht und all ihre Fähigkeiten brauchen wird, um gegen einen übermächtigen Feind zu bestehen.

Bewertung

Die magischen Worte Mythos und Academy haben mich bereits gleich zu Beginn magisch zum Buch hingezogen. Richtig wie ein kleine Lesemotte an das Lampbuch. Als riesiger Fan von Büchern mit mythologischen Hintergrund war der erste Teil der Mythos Academy – Reihe natürlich ein Muss. Und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Was ich hier als sehr schön empfunden habe, war, dass der Leser ersten gleich mitten im Geschehen ist und zum anderen, das Jennifer Estep es versteht den Leser nicht mit endlos langen Beschreibungen ihrer Figuren langweilt, sonders diese in einer sehr leichten und lockeren Art uns durch Gwen erklärt.

Die Vielfalt der Schüler an der Mythos Academy kennt dabei keine Grenzen. Hier treffen wir auf Spartaner, Römer, Griechen, Amazonen, Walküren und sicherlich noch viele andere Figuren, die im Laufe der Reihe auftreten können. Besonders schön und interessant fand ich dabei, wie Jennifer Estep die Gaben der einzelnen Gruppen eingeteilt hat, so sind die Walküren alle von Natur aus unheimlich stark und die Spartaner können alles als eine Waffe nutzen und sind die besten Krieger.

Mit Gwen erweckt Jennifer Estep eine Heldin zum Leben, die man einfach lieb haben muss. Gwen ist zwar weder besonders schön und auch wieder eine Außenseiterin, was nun nichts Neues ist und schon sehr oft verwendet wurde, dennoch entwickelt Gwen ihren ganz eigenen Zauber. Besonders schön finde ich, dass sich Gwen nicht von dem ganzen Luxus an der Academy beeindrucken lässt und eher hinter die Fassade der Schüler blickt. Neben Gwen konnten mich aber auch noch andere Charaktere sehr beeindrucken, so zum Beispiel die Walküre Daphne, die uns gleich auf der ersten Seite begegnet. Am Anfang konnte ich sie kein bisschen leiden und am Ende war sie mir unheimlich sympathisch und genau diesen Wandel von unsympathisch zu symphytisch hat Jennifer Estep wirklich sehr gut und meiner Ansicht nach überzeugend hinbekommen. Sicherlich gibt es auch hier wieder einen Bad Boy in Form von Logan (ach ich liebe diesen Namen, nicht um sonst heißt mein Katerchen so, nur mal neben bei :)), der ein wasch echter Spartaner ist, und ja ihr habt richtig gehört ein Spartaner, so einer, wie er im Film 300 zu finden ist, was übrigens auch eine Ideenquelle von Jennifer Estep gewesen ist. Leider werden in Bezug auf Logan und dessen aufkeimende Beziehung zu Gwen nur leichte Andeutungen gemacht, auf deren Auflösung wir leider in einem anderen Band hoffen müssen.

Neben der doch Recht einfachen Haupthandlung spinnt Jennifer Estep im Laufe ihrer Geschichte tolle und interessante kleine Fäden, die zum Teil am Ende des Buches alle zusammen laufen, aber auch Nebenhandlungen aufbaut, um diese in den nächsten Teilen zu thematisieren, denn was es mit Gwens Gabe auf sich hat, ist hier in diesem Band noch lange nicht abgeschossen.

Erzählt wird die ganze Geschichte hier aus der Sicht von Gwen. Dadurch haben wir sicherlich einen wunderbaren Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt die wirklich witzig und erfrischend ist, denn Gwen ist wirklich nicht auf den Kopf gefallen. Über einige ihrer Gedanken habe ich mich köstlich amüsiert. Der Schreibstil gestaltet sich dem entsprechend auch locker flockig und lässt sich wunderbar fließend lesen. Ohne zu einfach gestrickt zu wirken. Was mich jedoch hier an der  Übersetzung stutzig gemacht hatte, war die Übersetzung für Reaper, die hier zu Schnitter werden. Für mich klang das am Anfang etwas komsich und ich hätte es auch gerne beforzugt, wenn es Reaper geblieben wäre, dennoch ist die Bezeichnung hier richtig. 

Fazit

Mit dem ersten Band der Mythos Acadamy Reihe ist Jennifer Estep wirklich ein sehr guter Auftakt gelungen. Sie schreibt das Thema Academy und Mythologie zwar nicht neu, aber sie versteht es wirklich amüsant und spannend einzubauen. Trotz der 400 Seiten ließ sich Frostkuss wunderbar lesen und zeigte keine Längen. Die Handlung und die Personen waren ständig in Bewegung und genau deshalb konnte ich es auch nicht aus der Hand legen und habe es an einem Tag verschlungen. Für den zweiten Band bleibt eine ganze Menge Handlungsspielraum und auf den freue ich mich auch schon.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Verlag für die Bereistellung des Buches

Die Reihe auf deutsch___________________________________________

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Die Reihe auf englisch___________________________________________

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