[Rezension] Die Stadt der verschwundenen Kindern von Caragh O’Brien (Birthmarked #1)

  • Autorin: Caragh O’Brien
  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (24. Januar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345352800X
  • ISBN-13: 978-3453528000
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 16
  • Originaltitel: Birthmarked
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 4,4 cm
  • Band 1 von 3
  • Leseprobe
  • aaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

 Kurzbeschreibung

Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft, besonders Hebammen wie Gaia und ihre Mutter. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, und sie macht eine Entdeckung, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird …

Bewertung

Über den Inhalt brauche ich ja eigendlich nicht mehr viel sagen und angesichts der aussführlichen Kurzbeschreibung möchte ich das auch gar nicht, denn „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ muss man einfach selber lesen. Die Gefühle, die dieses Buch in mir hervor gerufen hat lassen sich einfach schwer beschreiben, ich denke hier muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Was ich jedoch sagen kann, und das lässt sich ja bereits an meiner Bewertung sehen lässt, dass mich „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ einfach umgehauen hat.

Zum einen lag das an der Hauptperson Gaia, aus deren Sicht wir die Geschichte auch verfolgenen. Gaia ist, zur Abwechselung mal keine Schönheit, in die man sich einfach verlieben muss. Ganz im Gegenteil, bedingt durch eine Verbrennung in ihrer Kindheit ist ihr Gesicht durch eine Narbe verunstaltet, das sie in den Augen der andren zur Missgeburt gemacht hat. Das die Narbe im verlauf der Geschichte noch ein Rolle spielt, macht das ganze nur noch interessanter. Neben Gaia konnten mich aber auch die anderen Charaktere im Buch begeistern, auch wenn außer Leon nicht viele eine gerade übermäßig große Rolle spielen, dennoch fügen sich die Figuren sehr gut in die Geschichte ein.

Ein häufiges Problem, das bei Dystopien auftreten kann, ist das die Gesellschaft in der die Protagonisten leben zu farblos ist. Dieses Problem findet man hier nicht. Die Gesellschaft in der Gaia lebt dem Leser am Anfang natürlich nur so nahe bebracht wie sie auch Gaia ist, was Gaia weiß, das weiß auch der Leser. Daher lernt der Leser mit Gaia zusammen die schrecklichen Geheimnisse der Gesellschaft kennen, in der sie lebt, und von der sie glaubte, dass alles was geschieht richtig und gut für die Bürger ist. Doch genauso wie Gaia muss man im Verlauf der Geschichte feststellen, dass hier einiges im Argen liegt.

Was ich sehr beeindruckend fand, ist dass Caragh O’Brien die Handlung der Gesellschaft sehr gut darstellt. Beding durch meinen Beruf in der Forschung war ich von ihren Erklärungen die sie lieferte sehr angetan. Ich möchte hier nicht zusehr ins Detail gehen, Weil gerade die Geheimnisse die man mit Gaia zusammen löst das Buch so unheimlich spannend machen.

Wie bereits oben geschrieben ist der Autorin die Darstellung ihrer Figuren sehr gut gelungen. Gaia verwandelt sich von einem einfachen Mädchen, dass von ihren Eltern geliebt wurde und einer jungen Frau, die wenig hinterfragt hat zu einer doch sehr mutigen Frau, die am Ende nicht mehr mitansehen kann, was die Enklave ihrem Volk antut. Neben der spannenden Handlung, die einen immer weiter voran getrieben hat, ist auch der Schreibstil sehr gut zu lesen. Wie bereits erwähnt wird die Geschichte aus der Sicht von Gaia, somit merkt man sehr gut, wie sich Gaia verändert, was sie fühlt, und was in ihr vorgeht. An einigen Stellen hat sie mir dadurch sehr Leid getan.

Wer auf eine Liebensgeschichte hofft, den muss ich hier leider enttäuschen. Denn obwohl Gaia Leon kennen lernt, hat sie in diesem Moment ihres Lebens gar keine Zeit sich ihrer Gefühle zu einem Jungen bewusst zu werden.  Dennoch lässt sich erahnen, dass sich dies im zweiten Band ändern wird.

Fazit

Mit dem ersten Band der Birthmarked-Reihe ist Caragh O’Brien eine wirklich tolle Geschichte geglückt. Die Stadt der verschwundenen Kinder ist spannend, erschreckend und bietet eine tolle, aber auch beängstigende Darstellung einer Zukünftigen Gesellschaft. Gaia ist eine wirklich symphatische Heldin, mit der man mitleiden kann und ich habe es wirklich oft genug getan. Zum Glück ist der zweite Band bereits bei mir aus dem SuB und ich werde mich auch ans lesen machen.

Die Reihe auf deutsch______________________________________________

Die Reihe auf englisch______________________________________________

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2 Antworten zu [Rezension] Die Stadt der verschwundenen Kindern von Caragh O’Brien (Birthmarked #1)

  1. xMeridianx schreibt:

    Hach ja das Buch war wirklich wunderbar. Ich habe es auch sehr geliebt und freue mich auch auf Band 2, der allerdings nocht nicht im Regal steht. Das wird aber noch kommen.

    Schön, dass bei dir Band 2 schon vorhanden ist, da freut man sich doch immer, wenn man direkt weiterlesen kann / könnte.

    Schöne Rezi!

    LG

  2. xMeridianx schreibt:

    PS: Ich sehe grade du hast auch Bloglovin, da hab ich direkt mal auf follow geklickt 🙂

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