[Rezension] Plötzlich Fee – Sommernacht von Julie Kagawa (Iron Fey #1)

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (21. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453267214
  • ISBN-13: 978-3453267213
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 17
  • Originaltitel: The Iron King
  • The Iron King (Iron Fey #1) 2010
  • The Iron Daughter (Iron Fey #2) 2010
  • The Iron Queen (Iron Fey #3) 2011
  • The Iron Knight (Iron Fey #4) 2011
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,5 x 4,8 cm
  • Leseprobe
  • aaaaaa

    Kurzbeschreibung

Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sich’s versieht, verliebt sie sich unsterblich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten?

Bewertung

Mit sechzehn beginnt eine magische Zeit sagt man. Es warten dunkle Geheimnisse auf dich, und du findest endlich die wahre Liebe. Sie haben Recht. Mein Name ist Megan Chase ich bin sechzehn Jahre alt und seit gestern bin ich… plötzlich Fee.

Plötzlich Fee war für mich am Anfang ein reiner Coverkauf. Daher hatte ich es auch lange nicht gelesen, da mich das Cover zwar verzaubert hatte, der Titel aber nicht gerade einladen klang. Denn Plötzlich Fee klang für mich nach einem schnulzigem Jugendbuch. [Hier passt der englische Titel natürlich perfekt zur Handlung]. Zum Glück konnten mich die vielen positiven Meinungen umstimmten, so dass ich Sommernacht endlich in die Handnahm und mich zusammen mit Megan nach Nimmerniebegab. Was sich wie ein typisches Jugendbuch mit einer naiven Heldin anhört hat mehr auf den Seiten als der deutsche Titel vermuten lässt. Denn schnulzig geht es hier auf keinen Fall zu. Klar darf ein bisschen Romantik nicht fehlen, aber diese ist wirklich nur dezent vorhanden und in meinen Augen daher perfekt für ältere Leser, die der Hauptzielgruppe bereits entwachsen sind.

Sicherlich hat auch Meg wie die meisten Jugendbuch Heldinnen ihre Probleme in der Schule und auch zu Hause ist nicht alles so rosig wie man es sich wünscht, aber Julie Kagawa schafft es die Schul- und Familienprobleme nicht zu sehr in die Länge zu ziehen. Sie dienen als Einleitung und sind sofort vergessen, wenn Megan sich auf den Weg ins Nimmernie macht, um ihren kleinen Bruder Ethan zu retten. Ich weiß zwar nicht was ich mir vorgestellt hatte, wahrscheinlich süße kleine Feen im Ballerinadress, aber das Nimmernie ist nicht süß und zauberhaft. Megan muss schnell lernen, dass man im Land der Fabelwesen nie sicher sein kann.

Neben den vielen Abenteuern die der Leser zusammen mit Megan erleben kann, beitet die Geschichte noch so einiges mehr. Sicherlich hat Julie Kagawa die Geschichte und die Fabelwesen nicht neu erfunden, aber das ist auch nicht nötig, wenn man wie sie genau weiß wie man sie richtig einsetzen kann um seinen eigenen Zauber zu erschaffen. [Glaubt mir, am Ende werdet ihr Satyre in einem ganz anderen Licht sehen ^^.] So treffen wir auf wirklich schreckliche Kreaturen, aber auch auf liebenswerte und lustige Charaktere wie Puck und der Katze Grimalkin, die einen ein bisschen an die Grinsekatze von Alice im Wunderland erinnert. Natürlich darf in einer tollen Geschichte ein schöner Prinz nicht fehlen, der sich uns hier in Form von Prinz Ash, dem kühlen und wunderschönen Winterprinzen präsentiert.

Erzählt wird Sommernacht aus der Sicht von Megan selber, so dass der Leser einen sehr guten Einblick in ihr Leben erhält. Besonders schön war hier, dass Megan trotz ihrer 16 Jahre in keinster Weise ein naives Mädchen ist, sondern durch ihren trockenen Humor überzeugen kannn. Der Schreibstil von Julie Kagawa ist wirklich sehr gut zu lesen. Die Sätze sind nicht sonderlich schwer und so fällt es einem leicht sich auf die wunderbare vielseitige Geschichte zu konzentrieren.

Fazit

Mit dem ersten Teil der Irno Fey – Reihe ist Julie Kagawa ein wirklich toller Auftakt gelungen, der Lust auf mehr Abenteuer mit Meg, Ash und Puck macht, den Leser jedoch nicht am ausgestreckten Arm durch einen gemeinen Cliffhänger nach Lesestoff hungern lässt. Der Übergang zum zweiten Band ist in meinen Augen hier sehr gut gewählt. Die Geschichte bietet viel Witz, an dem sich auch ältere Leser erfreuen können, und eine zarte Liebesgeschichte, von der man sich im zweiten Band eine Steigerung erhofft. Davon mal abgesehen, ist es wirklich toll, das die Bände 1-3 bei uns bereits erschienen sind und der vierte Teil vorraussichtlich im Spätsommer diesen Jahres erscheinen soll.

Die Reihe auf deutsch_______________________________________________

  

Die Reihe auf englisch______________________________________________

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Eine Antwort zu [Rezension] Plötzlich Fee – Sommernacht von Julie Kagawa (Iron Fey #1)

  1. Drews schreibt:

    Hey, ich habe ebenfalls Plötzlich Fee nur wegen dem Cover gekauft. Es sieht ja auch bezaubernd aus. Mit der Zeit bin ich ein echter Fan von PLötzlich Fee geworden und habe den 4. Teil auf Englisch schon bei mir zuhause stehen , den ich bald lesen werde.

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