[Rezension] Die Schattenträumerin von Janine Wilk

  • Autor: Janine Wilk
  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (24. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522502701
  • ISBN-13: 978-3522502702
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 15,2 x 3,8 cm
  • Website der Autorin
  • Leseprobe
  • aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaa

    Kurzbeschreibung

    In der Nacht verwandelt sich Venedig. Das Wasser in den Kanälen flüstert leise, Schatten legen sich über die kleinen Gassen – und Francesca träumt: Immer näher und näher kommt ihr schrecklicher Verfolger, schon spürt sie seinen Atem im Nacken – und wacht schweißgebadet auf. Von ihrer Großmutter erfährt sie, dass die wiederkehrenden Albträume mit einem Familienfluch zusammenhängen. Einem tödlichen Fluch, der nicht nur sie, sondern ganz Venedig bedroht. Nur ein Buch von dämonischer Natur kann den Fluch lösen und Venedig davor bewahren, in den Fluten zu versinken. Doch um es zu finden, muss sich Francesca dem Mann aus ihren Albträumen stellen. Eine atemlose Jagd beginnt …

    Bewertung

Rafael riss erschrocken die Augen auf. Eine Hand presste sich so fest auf seinen Mund, dass er kaumnoch atmen konnte.

Es existieren einfach Orte auf dieser Welt, die haben etwas magisches an sich, wenn man nur deren Namen hört. So geht es mir jedenfalls bei Venedig so, und daher ist Venedig auch ein wunderbarer Ort, um die Geschichte um einen alten Familienfluch auferleben zu lassen. Mit viel Witz und Liebe zum Detail schafft es Janine Wilk Venedig zu einem ganz besonderen Schauplatz werden zu lassen. Es wird deutlich, dass sich die Autorin bei der Recherche zu dieser mystischen Stadt sehr viel Mühe geben hat.

Die Geschichte um Francesca und dem Fluch der auf ihrer Familie lastest bietet zwar keine wirklichen Überraschungsmomente, jedenfalls nicht für etwas ältere Leser, diese können sich aber auf ihre eigene Art verzaubern lassen. Für Mädchen in Francescas Alter, also 13 Jahre, werden die spannenden Moment ein richtes Kopfkino darstellen, und zum Fingernägel knabbern animieren. Hier ist zu sagen, dass die Geschichte wirklich in das Sortiment des Planet Girl Verlages (der zum Thienemann Verlag gehört) angesiedelt werden sollte, denn der Planet Girl Verlag bietet Literatur für Mädchen und junge Frauen und genau das ist »Die Schattenträumerin« auch, ein wunderbares Buch für Mädchen und ihre Mütter.

Einer der größten Pluspunkte an dieser Geschichte bildete die Hauptfigur Francesca. Mit ihren roten Locken konnte ich sie mir richrtig gut vorstellen. Und wer das nicht vermag, der muss sich nur einmal die Haare von Tizians Frauen angucken, denn nicht umsonst hat Francesca trizianrotes Haar. (Schaut es euch an, ich finde besser kann man Haare nicht beschreiben, als wenn ein Beispiel dafür vorhanden ist). Aber nicht nur Francesca hatte ihren besonderen Charm, auch Francescas Großmutter und ihre Cousine sind mit ans Herz gewachsen.

Der Schreibstil von Janine Wilk ist hier dem alter der Zielgruppe entsprechen leicht und sehr verständlich zu lesen. Erwachsene werden hier auf keine Barrieren stoßen und auch die etwas jüngeren dürften keine Probleme haben Francesca zu begleitetn. Abgesehen davon, das die Sprache sehr einfach gehalten ist, besitzt Janine Wilke ein besonderes Talent den Leser ans Buch zu binden, denn nicht ohne Grund konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, so dass ich es innerhalb von 3 Tagen gelesen habe, paralell zu zwei anderen Büchern.

Ein besonderer Aspekt, der noch erwähnt werden sollte ist die liebevolle Gestaltung des Buches. Das Cover gefällt mir wirklich gut, und dieVerziehrungen im Buch durch die Ranken die sich am Rand finden lassen sind einfach nur schön anzusehen, und machen das Buch zu etwas ganz besonderem.

Fazit

Die Schattenträumerin bietet eigendlich alles was sich junge Mädchen wünschen. Eine kluge und sympathische Heldin, die sich im Laufe der Geschichte behaupten muss, damit sich am Ende alles wieder zum Guten wendet. Aber nicht nur Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren werden ihre Freude an Francescas Abenteuer finden, sondern auch jung gebliebene Mütter, die zusammen mit ihren Töchtern einmal einen Ausflug nach Venedig machen möchten. Janine Wilke hat es geschafft mich für einige Stunden in die schaurigen Kanäle von Venedig zu entführen und hat dabei ihren ganz besonderen Zauber wirken lassen. Ein Buch was meiner Meinung nach in jede Mädchenbuchsammlung gehört. Von mir gibt es dafür 4 von 5 Punkte. a

Ich möchte mich herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken beim

Die Autorin

Janine Wilk wurde am 07.07.1977 als einziges Kind eines Musikers und einer Malerin in Mühlacker geboren. Schon von Kindesbeinen an war die Literatur sehr wichtig für sie, mit elf Jahren schrieb sie ihre ersten Geschichten. Bis zum Abitur stand jedoch die Musik für sie im Vordergrund: Mit sechs Jahren fing sie an Klavier zu spielen, sie war auf einem musischen Gymnasium, belegte den Musik-Leistungskurs und arbeitete bis 2010 als Klavierlehrerin. Mit Anfang zwanzig wurde das Schreiben jedoch immer wichtiger für sie und sie fing mit der Arbeit an ihrem ersten Buch an. Schon bald folgten die ersten Veröffentlichungen im Bereich Lyrik und Kurzprosa. Zur Zeit lebt Janine Wilk mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern, Hund und Katze in der Nähe von Heilbronn.

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