[Rezension] Dark Love von Lia Habel (Gone With the Respiration #1)

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Piper (November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492702198
  • ISBN-13: 978-3492702195
  • Originaltitel:Dearly, Departed
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,8 x 4 cm
  • Leseprobe
  • Dearly, Departed (Gone With the Respiration #1) 2011
  • Dearly, Beloved (Gone With the Respiration #2) 2012

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

Kurzbeschreibung

Flackernde Gaslampen, dampfbetriebene Kutschen und Digitagebücher – das ist die Welt von Nora Dearly im Jahr 2195. Die 17-Jährige lebt im Internat, bis sie eines Tages entführt wird: Denn ein Virus greift um sich, das Menschen in lebende Tote verwandelt – und Nora trägt als Einzige die Antikörper in ihrem Blut. Bald muss sie feststellen, dass es auch wandelnde Untote gibt, die sich ihre Menschlichkeit dank eines Antiserums erhalten können. Und Bram, ihr Entführer, ist einer von ihnen. Nora verliebt sich in den jungen Mann, doch die Endlichkeit seiner Existenz bedroht ihre Liebe. Ist Noras Welt endgültig dem Untergang geweiht?

Bewertung

»Ich war lebendig begraben.«

Obwohl ich noch nicht allzu viele Vampir, Werwolf und Feen Bücher gelesen habe, und deshalb noch langer nicht die Nase von diesen Wesen voll habe, war ich sehr gespannt auf ein Buch mit Zombies. Klar sind Zombies nichts neues für mich, bin ich doch selber Spielerin von Resident Evil gewesen, aber mich beschäftigte die Frage, müssen denn alle Zombies, oder besser gesagt Untote so sein wie die Fressmaschinen der Umbrella Coorperation? Und ich kann euch sagen nein.

Lia Habel hat es geschafft, dass ich Untote nun lieb gewonnen habe. Jedenfalls wenn sie den Namen Bram, Chas und Renfield tragen, denn Lia Habels Untote sind nicht nur dumme umherwandelnde Tote die nichts anderes im Sinn habe als zu fressen, bei Lia Habel existieren auch nette Untote mit einer wirklich tollen Art an Humor, die mich wunderbar unterhalten konnten.Das ich so begeistert von diesem Buch bin liegt an vielen Punkten.

Zum einen wäre da die wirklich liebenswerten und sympathischen Figuren die zum Leben erweckt werden. Egal ob lebend oder tot, ich habe Nora, ihre Freundin Pam und Bram, den besten Untoten seite es Untote gibt in mein Herz geschlossen. Aber nicht nur die drei haben die Story belebt, auch alle anderen Nebenfiguren hatten ihren Zauber und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen mit ihnen. Selten ist mi ein Buch unter die Finger gekommen, bei denen ich so vielen interessante Charaktere begebnet bin, die sich alle noch weiter entwicklen können, oder für die nächsten Bande noch eine eigene Geschichte zu erzählen hätten.

Neben den Charakteren konnte mich Dark Love auch mit seinem Setting beeindrucken. Sicherlich wird es nicht jedermanns Geschmack sein, aber mir hat die Mischung aus dystopischen, postapokalyptischen Elementen  sehr gut gefallen. Auch dass das Setting in einer neuvikoriansichen Zeit spielt hat mich fasziniert. Diese Mischung aus alter Etikette und neuer Technik hat mich stark beeindruckt. Ebenso wie die Spaltung der Royals, zu denen Nora gehört, und den Punks, die einfach nur Rebellen sind, hat mich die Geschichte um die Gesellschaft herum beeindrucken können. Lia Habel hat sich einfach an vielen Stellen sehr viel Mühe gegeben ihrer Story einen gewissen Schliff zu geben. Neben den Charakteren und dem Setting konnte mich Dark Love auch mit seiner Handlung überzeugen. Sicherlich gab es wie in vielen Bücher hier auch einige Stellen, die Lia Habel ein bisschen hätte einkürzen können, aber als Gesamtwerk gesehen gab es wenig auszusetzen. Bedingt durch meinen Beruf war ich natürlich sehr angetan von Lia Habels Erklärungen  wie es zu den Untoten kommt, warum den Infizierten nicht mehr zu helfen ist und warum nicht alle Untote den Verstand verlieren. Auch was die medizinischen und bilogischen Hintergründe betrifft hat Lia Habel wirklich gute Arbeit geleistet.

Vom Schreibstil her war Dark Love wirklich flüssig zu lesen. Die Gesellschaft und die Umgebung wurde wirklich toll beschrieben, so dass ich mir wünschte ich würde auch in dieser Zeit leben. Eine gewisse Vielfahlt an Eindrücken bringt Lia Habel dadurch in die Geschichte, dass die Erzählenden Personen immer wieder wechseln, so kann der Leser Handlung zusammen mit Nora, Pam und Bram erleben, was für viel Abwechslung und Spannung sorgt.

Coververgleich

Obwohl mir das deutsche Cover sehr gut gefällt, möchte ich hier einmal anmerken, dass das Originalcover der englischen Hardcoverausgabe und das Cover der Paperbackausgabe besser zum Inhalt passen, denn auf der Hardcoverausgabe (mitte) trägt die junge Frau einen Schirm, der in der neuvikrorianischen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt und auf dem Cover rechts ist unschwer zu erkennen, dass es sich hier wohl um Bram und Nora handeln soll. Bram trägt hier seine Paradeuniform, die er in einer Szene des Buches ebenfalls trägt. Was sich der Verlag neben dem Cover wieder einmal zum Titel hat einfallen lassen möchte ich nicht wissen, denn ich bin wirklich kein Fan davon, wenn man einen englischen Titel in einen anderen englischen Titel umwandelt. Entweder man belässt den Originaltitel, oder man übersätzt diesen. Zumal an der deutschen Ausgabe nicht zu erkennen ist, das es sich hier um eine Trilogie handeln wird.

Fazit

Mich konnte der erste Teil der Gone With the Respiration-Reihe mit der Story um Nora und Bram wirklich mitreißen. Lia Habel hat es geschafft eine schöne Story mit tollen Protagonisten zu entwerfen. ein besonderen Bonus gibt es von mir noch dafür, dass ich hier mich zwar sehr auf die Fortsetzung freue, mich aber nicht gleich zerreiße um diese Ende des Jahres lesen zu können, da der Leser nicht mit einem gemeinen Cliffhanger zurücklässt, sondern die Handlung des ersten Teils in sich gut abschließt. Wer also mal einen ausflug in andere Wälder machen möchte, in denen es nicht vor Vampiren, Werwölfen oder Feen lauert, der kann sich auf ein Picknik mit liebenswerten Untoten freuen. Belle und ich sind uns einig, das dass Buch 4,5 von 5 Punkten erhält.

Für die Bereitstellung des Rezensionexemplares bedanke ich mich ganz herzlich bei

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 4 Belle, Rezensionen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu [Rezension] Dark Love von Lia Habel (Gone With the Respiration #1)

  1. Damaris schreibt:

    Super! Mir hat das Buch ja auch so gut gefallen 🙂
    Üüüübrigens bin ich auch ein Resident Evil Spieler (mit meinem Mann zusammen). Wir haben alle Teile von RE Zero bis RE 5 durch und gut aufbewahrt. Ab und zu spielen wir wieder einen Teil. Musste beim Lesen auch Ständig an Umbrella denken, vor allem wegen den Wissenschaftlern, dem Militär und dem Zombievirus. Herrlich!!
    Guten Start ins Jahr 2012 für dich!
    LG,
    Damaris

  2. Charlousie schreibt:

    Soll ich dir mal was sagen? Ich bereite gerade meine Rezension vor (Schon geschrieben, wird noch korrigiert ;-)) und „Dark Love“ ist so ziemlich das schlimmste Buch, was ich jemals gelesen habe. Am Liebsten würde ich es verbieten lassen und sonst habe ich mich über Leute aufgeregt, die Bücher verbieten lassen wollen.
    Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr mir schlecht wurde beim Lesen.
    Ich fand das echt schockierend und schlimm, schlimm, schlimm.
    Deine Rezension gefällt mir zwar gut, stimme dir auch bei den Covern zu, aber ich kann positive Meinungen dennoch nicht so recht nachvollziehen!^^ (Auch das erste Mal, dass es mir so geht…)
    GLG und einen GUTEN RUTSCH!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s