[Rezension] Jägermond – Im Reich der Katzenkönigin von Andrea Schacht

  • Titel: Jägermond – Im Reich der Katzenkönigin
  • Autorin: Andrea Schacht
  • Broschiert: 448 Seiten
  • Verlag: Penhaligon Verlag (22. August 2011)
  • Preis: 14,99 Euro
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764530723
  • ISBN-13: 978-3764530723
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 4,2 cm
  • Weitere Bände sollen in Vorbereitung sein
  • Leseprobe

aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

Kurzbeschreibung:

Bastet Merit, die Königin des Katzenreichs Trefélin, besucht unsere Welt, um von ihrer sterbenden Menschenfreundin Gesa Abschied zu nehmen. Doch bei dem Besuch kommt es zur Katastrophe. Bastet verliert ihr magisches Ankh und ist nicht nur in unserer Welt gefangen, sondern auch im Körper einer wehrlosen Hauskatze. Ihre einzige Chance ist der Ohrring, den sie einst Gesa schenkte und der über die gleichen Fähigkeiten verfügt wie das Ankh. Aber Gesa hat den Talisman ihrer Enkelin Feli hinterlassen – und es nicht mehr geschafft, die junge Frau auf ihr Erbe vorzubereiten.

Feli ahnt nicht, was auf sie zukommt. Bis drei ziemlich unerfahrene Kater in Menschengestalt auf der Suche nach ihrer Königin unvermittelt bei ihr auftauchen. Außerdem ist Finn, der Bruder von Felis bester Freundin, ebenfalls in die Sache verwickelt. Und obendrein ist er auch noch in sie verliebt! Als ob Feli nicht schon genug eigene Probleme hätte …

Bewertung:

Andrea Schacht ist ja eher für ihre historischen Romane bekannt sowie bei einigen Lesern auf Grund ihrer Katzengeschichten, um so neugieriger war ich nun zu sehen, wie sich ihr Ausflug in die fantastische Welt gestaltet zumal ich noch keines ihrer Bücher zuvor gelesen hatte (bisher lagen ihre Bücher leider nicht in meinem Interessenbereich). Dem entsprechen habe ich mich neugierig dem Buch gewidmet und muss sagen, dass es mir wirklich gut gefallen hat.

Am Anfang des Buches erlebt der Leser die Geschichte noch aus mehreren Blickwinkeln, denn sowohl Feli, Merit, Nefer als auch Finn erzählen erst einmal die Geschichte aus ihrer Position. Danach treffen die einzelnen Handlungsstränge auf einander und es wird mehr zwischen den Erlebnissen von Merit in der Menschenwelt und Feli in Trefélin berichtet. Hier hatte ich zu beginn zwar ein paar Schwierigkeiten den einzelnen Personen zu folgen, aber nach dem ich mich eingelesen hatte, konnte ich mich auch besser auf die Geschichte einlassen.

Zwar konnte mich Jägermond von der Story her nicht wirklich überzeugen, dafür war sie leider nicht nach meinem Geschmack, aber auf Grund der wirklich sympathischen Charakteren hat mich das auch nicht wirklich gestört. Stellenweise hat mich Jägermond jedoch so gut unterhalten, dass ich in der U-Bahn sogar zwei Stationen zu weit gefahren bin, weil ich so in das Buch vertieft war und meine Station verpasst habe. (Dies passiert mir nicht gerade häufig, denn es ist einer meiner Ängste zu weit zu fahren). Es gab einfach zu viele witzige Momente, in denen ich einfach abschalten und lachen konnte, Andrea Schacht schaffte es einfach göttlich zu beschreiben, wie drei junge Kater versuchen sich als Jungs in der Menschenwelt zurecht zu finden. Klar ist hier, dass es nicht ohne witzige Zwischenfälle ausgehen kann. Aber besonders Feli konnte mich im Laufe der Geschichte überzeugen, ist sie doch die diejenige die sich im Verlauf der Handlung am meisten weiter entwickelt. Die Story nahm leider etwas mehr Gestalt an, als auch schon wieder zu Ende war. Auch wenn nicht eindeutig klar ist, dass es sich hier um einen Einzelband handelt, hat sich Andrea Schacht durch aus eine Hintertür für weitere Geschichten offen gelassen.

Oft habe ich mir im Verlauf des Buches gewünscht meine Katzen könnten mich verstehen, doch leider musste ich feststellen, dass ich leider keine Trefelingeborene Katze in meinem Haushalt habe, sondern zwei süße ganz normale Katzengeborene. Auch wenn mein Kater immer mal wieder versucht mit mir zu kommunizieren :).

Fazit:

Mit Jägermond hat Andrea Schacht ein wirklich unterhaltsames Fantasydebüt hingelegt. Zwar wird es nicht eines meiner Lieblingsbücher, aber es hat mich für die Stunden, in denen ich es gelesen habe sehr gut unterhalten. Leider verstehe ich meine Katzen dennoch nicht besser. Vielleicht hat sie ja einen Tipp für mich wo ich einen Ohrring herbekomme 😉

Am Ende möchte ich noch darauf hinweisen, dass es sich bei dem Titel „Der Ring der Jägerin“, der im April 2012 bei Blanvalet erscheint, um keine Fortsetzung handelt, sondern um eine Neuauflage des Titels „Vor Wundern flieht man nicht“ von 1998.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares

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Eine Antwort zu [Rezension] Jägermond – Im Reich der Katzenkönigin von Andrea Schacht

  1. Blanvalet Verlag schreibt:

    Vielen Dank für die schöne Rezension!
    Wir wünschen Dir frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    Das Blanvalet-Team

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