[Rezension] Wenn du mich siehst von Tara Hudson

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (29. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453267230
  • ISBN-13: 978-3453267237
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 15 Jahre
  • Originaltitel: Hereafter
  • Hereafter (Hereafter #1) 2011
  • Arise (Hereafter #2) 2012
  • Elegy (Hereafter #3) 2013
  • Buch kaufen

Kurzbeschreibung

Cover der Originalausgabe

Amelia ist 18 – zum Zeitpunkt ihres Todes. Seitdem streift sie als ruheloser Geist durch die Kleinstadt, in der sie einst zur Schule ging, mit Freunden die Nachmittag verbrachte, lernte, lachte, liebte: All dies scheint ihr unwiderruflich verloren. Doch dann lernt sie Joshua kennen, der mit seinem Wagen über die Böschung schießt und beinahe ertrinkt – in jenem Fluss, in dem Amelia ihren Tod fand. In letzter Minute wird er gerettet. Tief in den dunklen Fluten aber erblickt er für einen Sekundenbruchteil Amelia, die ihm in dem verzweifelten Versuch zu helfen hinterhergesprungen ist. Und das Wunder geschieht: Die Gabe, Amelia sehen, hören und sogar berühren zu können, bleibt Joshua erhalten. Er trifft sich mit ihr und die anfängliche Beklommenheit beider weicht bald einer zarten Liebe. An seiner Seite kann Amelia das unheimliche Zwischenreich, in dem sie einer Gefangenen gleich orientierungslos umherirrte, verlassen und ein Stück weit ins Leben zurückkehren. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer: Denn da ist noch jemand, der Amelia sehen kann, jemand, der Böses im Sinn hat und sie endgültig ins Jenseits befördern will …

Bewertung:

Lange wusste ich nicht wie ich an die Rezension zu Tara Hudson Debüt heran gehen sollte, weshalb ich sie auch erst jetzt schreibe. Daher fange ich auch erst einmal mit dem leichtesten an, dem Cover. Mir persönlich hat das Cover sehr gut gefallen. Die Farben waren zwar für meinen Geschmack ein bisschen zu graulastig, ein bisschen mehr Farbe hätte mir mehr gefallen aber damit konnte ich leben. Im Vergleich zum Originalcover muss ich jedoch sagen, dass ich diesem den Vorzug gegeben hätte. Wirklich zum Inhalt passen zwar beide nicht, aber das Originalcover ist doch ein echter Hingucker. Außerdem finde ich es sehr schade, dass der Titel auch hier wieder einmal eingedeutsch wurde, denn der Originaltitel passt viel besser zum Inhalt.

Zuerst hatte ich auch einige Probleme in die Geschichte einzutauchen. Besonders der Anfang viel mir schwer, ich war stellenweise etwas verwirrt, was daran lag, dass ich mich in die Situation von Amelia nur schwer einfinden konnte. Ich wusste zu Beginn einfach nicht woran ich war.

„Es war wie immer, aber anders als beim ersten Mal. Es fühlte sich an, als sei mein Brustbeinein Türschloss, in das jemand mit Gewalt einen Schlüssel gerammt und umgedreht hatte. Die Tür – meine Lunge – wollte aufgehen, wollte nicht mehr gegen das Drehen des Schlüssels ankämpfen.“

Und auch der Schreibstil hat etwas zur Verwirrung beigetragen. Mit den vielen Einschüben, kurzen Sätzen und den vielen Gedanken von Amelia kam ich zu erst nicht so klar und es ging nur langsam voran. Dies änderte sich erst, als Josh in der Geschichte auftauchte und es nicht mehr alleine um Amlia ging. Die Geschichte gewann durch Josh einiges an Leben. Und ich muss zugeben, dass er mir von allen am meisten ans Herz gewachsen war. Während ich Amelia persönlich schwer greifen konnte, habe ich Josh sofort in meine Herz geschlossen.

Langezeit blieb das Buch auf einem recht niedrigen Spannungsbogen. Es wurde viel geredet, man erfuhr einige Dinge über Amelia´s Vergangenheit, aber erst zum Ende hin fingen die Geschehnisse an mich zu erstaunen. Besonders was es mit Josh und seiner Großmutter und später auch mit seiner Schwester auf sich hat. Leider schneidet die Autorin hier viele sehr Interessante Themen an, aber führt sie nicht weiter aus, so dass ich mit einem kleinen Beigeschmack das Buch beendet hatte. Zum Endehin bleiben einige Aspekte offen, die sich wunderbar für den zweiten Teil eignen.

Wie bei vielen Mehrteilern ist auch hier der erste Band nicht viel mehr als nur ein Einführungsband. Ich für meinen Teil habe mich zwar für gewisse Stunden gut unterhalten gefühlt, aber es hat mich nicht gleich vom Hocker geholt. An sich hatte die Autorin meine Meinung nach zwar ein paar gute Ideen, die sie aber leider wie bereits erwähnt nicht weiter führt. Ich hoffe dies ändert sich im zweiten Teil und die Handlung steigert sich um einiges, denn die Ansätze aus diesem Teil lassen jedenfalls auf mehr hoffen.

Fazit:

Die Geschichte hat durch aus Potenzial und ich hoffe die Autorin nutzt dieses auch im zweiten Teil. Ich werde den zweiten Band auf jeden Fall lesen, denn ich möchte wissen wie es mit Amelia und Josh weiter geht, kann aber auch beruhigt sagen, dass der zweite Band in meinen Augen keine Eile hat. Wenn er erscheint lese ich ihn, aber ich warte jetzt nicht sehnsüchtig darauf. Belle und ich vergeben daher 3,5 von 5 Punkten und hoffen dass sich die Geschichte im zweiten Band noch steigern kann, und seine eigene Geschichte erzählt.

Ich möchte mich herzlich bei für das Rezensionsexemplar bedanken

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Eine Antwort zu [Rezension] Wenn du mich siehst von Tara Hudson

  1. StefanieEmmy schreibt:

    Oh man, ich hab mich grade so über deine Bewertungsbildchen amüsiert – die sind ja genial :DD Und drückt so schön aus, wie es einem beim Buch gegangen ist +g+ Klasse!😀

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