Rezension – Vision: Das Zeichen der Liebenden von Ana Alonso

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Arena (Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401066552
  • ISBN-13: 978-3401066554
  • Empfohlenes Alter: 14 – 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,6 x 5,2 cm
  • Teil einer Reihe: Band 1 von 3

Kurzbeschreibung:

spanisches Cover

Als Alex nach einer Party seiner Klassenkameradin, der geheimnisvollen Jana folgt, trifft er damit eine Entscheidung, die sein Leben verändert: Noch in derselben Nacht sticht Janas Bruder ihm ein Tattoo, von dem es heißt, es habe magische Fähigkeiten. Von nun an kann Alex Janas Empfindungen spüren, wann immer sie in seiner Nähe ist. Doch wenn er versucht, sie zu berühren, verbrennt ihn ein alles verzehrendes Feuer. Denn Jana ist kein gewöhnliches Mädchen. Und in ihrer Welt wäre die Liebe zu Alex unverzeihlich, denn auch Alex ist alles andere als ein gewöhnlicher Mensch, wie er schon bald feststellen muss.

Bewertung:

Wie so viele hatte ich mich beim Kauf des Buches von dem, für meinen Geschmack, schönen Cover leiten lassen. Aus diesen Grund war ich auch sehr enttäuscht, als ich in den letzten Tagen so viele negative oder nur mittelmäßige Rezensionen gelesen hatte. Daher wollte ich mir so schnell wie möglich eine eigene Meinung von dem Buch bilden. Die ersten 150 Seiten lasen sich auch sehr viel versprechend, jedoch war bisher auch noch nicht viel geschehen, was die Handlung vorran gebracht hat. Dies sollte sich jedoch nach der Hälfte des Buches schlagartig ändern. Hier konnte ich die anderen Leser verstehen. Denn während die ersten 150 Seiten  eher als sachte Einführung dienten, wurde ich als Leser in den folgenden 250 Seiten mit so vielen Erklärungen und Information überhäuft, dass ich am Ende so verwirrt war, dass ich nicht sagen kann was mir die Autoren eigendlich für eine Geschichte erzählen wollen. Neben der sehr verwirrenden Story, wo auch ich sagen muss hier wäre weniger wirklich mehr gewesen (ich denke da sind sich die meisten einig) und endlos langen Dialogen, war ich besonders genervt von dem Hauptcharakter Alex. Selten ist mir in meinen Augen ein so unglaubwürdiger, naiver und manipulativer Charakter untergekommen. Nicht selten hätte ich mir Alex real vor mir gewünscht, um ihn dann ohrfeigen und die rosarote Brille von den Augen reißen zu können. Selten habe ich eine so unrealistische Verliebtheit aufgetischt bekommen, wie hier bei Alex zu Jana. Aber auch die anderen Charaktere wie David, Janas Bruder, waren mir nicht sympatisch, so dass ich mich die Passagen im Buch mit Alex und David nicht richtig fesseln konnten. Ich für meinen Teil mochte Erik am meisten.

Sprachlich war das Buch sehr gut zu lesen, so dass ich schnell vorran kam. Es ist schade, dass Ana Alonso und ihr Ehemann Javier Pelegrin aus ihrer Idee in diesem Buch nicht mehr gemacht haben oder besser gesagt zu viel auf einmal wollten, besonders im Hinblick darauf, dass noch zwei Bände folgen und ich daher nicht verstehe, dass man so viel Handlung in die letzten 250 Seiten packen musste um dann das Ende in ein paar Seiten verpuffen zu lassen. Nichts destotrotz gab es auch einige Bereiche, die mir sehr gut gefallen haben, wie zum Beispiel die Orte der Handlung. Oder die Beschreibungen der Tatoos, die besonders im ersten Teil eine wichtige Rolle spielen, dann leider jedoch bis auf den Schlussteil in den Hintergrund geraten. Da ich selber von den vielen Handlungssträngen nach dem beenden des buches etwas verwirrt bin, habe ich bei meiner Renzension bewusst darauf verzichtet näher auf den Inhalt einzugehen, da es mir schwer fällt den Inhalt Spoiler frei wieder zu geben.

Fazit:

Die Grundidee des Buches ist meiner Meinung nach endlich mal was anderes, umso enttäuschter war ich, dass diese leider nicht unterhaltsam genung ausgearbeitet wurde, ohne den Leser mit zu vielen Informationen zu überfordern. Bedauerlicherweise haben sich die mittelmäßigen Rezensionen, die ich bisher gelesen habe bestätigt und auch ich muss mich hier einreihen. Zwar fand ich das Buch nicht grottenschlecht, bis zur Mitte des Buches hat es mir sogar sehr gut gefallen, aber danach ist es dermaßen abgefallen, dass ich hier leider nur mit ach und krach 3 von 5 Möhrchen vergeben kann. Obwohl mich der erste Band nicht wirklich überzeugen konnte, werde ich dem im Januar 2012 erscheinenden zweiten Band eine Chance geben und hoffe dass Arena die Veröffentlichung des zweiten Teils durch die schlechten Rezensionen nicht zurück zieht.

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3 Antworten zu Rezension – Vision: Das Zeichen der Liebenden von Ana Alonso

  1. Lena schreibt:

    Ich hätte nicht gedacht, dass das Buch doch noch so gut bei dir weg kommt 😉
    Aber ich habe im Gegensatz zu dir auch schon die ersten ca. 150 Seiten als langweilig empfunden, weil für mich nichts spannendes passiert ist. Ständiges Gerede über magische Tattoos, Alex, der Jana nicht berühren kann…ein wenig Abwechslung wäre schön gewesen.

    Falls dich nächstes Jahr der nächste Band überzeugen sollte, gebe ich der Reihe vielleicht auch noch einmal eine Chance 😉

    • Sheerisan schreibt:

      Vielleicht fand ich das Buch auch nicht so schlecht, weil ich die wirklich guten noch nicht gelesen habe. Die Edelsteintriologie habe ich mir erst vor kurzem geholt und auch die Chroniken der Unterwelt habe ich erst neu. Ich denke wenn ich die davor gelesen hätte, wäre das Buch hier auch schlechter bei weg gekommen. Ich habe noch eine Menge an Büchern aufzuholen, und ärgere mich an manchen Tagen auch ziemlich, dass ich meine Leseleidenschaft während meiner Ausbildung ziemlich hab schleifen lassen. Ich sag dir dann aber auf jedenfall bescheid wie der zweite Teil dann ist wenn er im Januar kommt. Ich denke bis dahin werde ich auch kritischer geworden sein. 🙂

  2. Friedelchen schreibt:

    Hm, das klingt alles andere als berauschend. Ich denke, da lass ich lieber die Finger von. Aber das Cover ist schon echt schön, schlimm wie die einen immer zum Lesen verführen können 🙂

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