Rezension – Im Zeichen der Schwäne von Eva Dumann

  • Broschiert: 482 Seiten
  • Verlag: Papierfresserchens MTM-Verlag;                       Auflage: 1 (15. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940367257
  • ISBN-13: 978-3940367259
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 – 15 Jahre
  • Einzelband: Bisher ja, aber die Autorin schreibt an einer Fortsetzung

Kurzbeschreibung:

Das Leben der jungen Eolée nimmt eine ungeahnte Wendung, als ein fremder Junge Zuflucht bei ihrer Familie findet. Pellinor trägt ein geheimnisvolles Schwert, doch über seine Vergangenheit spricht er nie. Erst zwei Jahre später erfährt Eolée, dass ihr Freund aus dem Nachbarland Nituria stammt, das seit Jahren unter der Gewaltherrschaft König Medons zu leiden hat. Zusammen machen die beiden sich schließlich auf, um Pellinors Familie wiederzufinden. In Nituria treffen sie auf Willkür, Verzweiflung und Schrecken und auf die Menschen, die Medon erbitterten Widerstand leisten: den Bund der Schwäne.

Bewertung:

Nach dem ich von meinem letzten Buch enttäuscht worden bin, habe ich mich diesmal einem eher unbekanntem Buch aus dem Fatasy Bereich gewidmet und muss sagen, dass ich diesmal positiv überrascht worden bin. Im Zeichen der Schwäne bietet zwar an sich nichts neues, irgendwie hat es alles schon einmal gegeben, doch für Ihren damals 14 Jahren ist Eva Dumann ein sehr unterhaltsamer Roman gelungen, der besonders durch seine sympathischen Charaktere überzeugen kann. Hauptcharaktere sind hier die beiden Kinder Eolee, eine Halbelfe, und Pellinor ein Junge, der eines Tages bei Eolees Familie vor der Tür steht. Am Anfang weiß der Leser nur, dass Pellinor auf der Flucht ist und aus dem Nachtbarskönigreich kommt. Gerade der Anfang hat sich für mich ein wenig hingezogen und die Geschichte kam erst in Fahrt, als Eolee und Pellinor nach Nituria (Pellinors Heimat) aufgebrochen sind, um seine Eltern zu finden. Stand am Anfang noch Eolee im Vordergund der Geschichte, so änderte sich dies im Verlauf und Pellinor gewann immer mehr an Wichtigkeit in der Handlung. Was mir bei dieser Geschichte positib aufgefallen ist, war dass sich zum Glück anders als erwartet keine zarte Liebe in irgendeiner Form zwischen den beiden Hauptcharakteren entwickelt hat, was ja eigendlich immer so üblich ist, aber in diesem Fall fand ich es sehr gut dass Eolee und Pellinor einfach nur Freunde sind. Auch das Ende konnte mich mit einem mal etwas anderem Ende überzeugen.

Sprachlich lässt sich das Buch sehr gut und flüssig lesen, es ist klar, dass hier kein sprachliches Meisterwerk vorliegt, aber es kann durchaus mit vielen anderen Büchern mithalten und ich muss sagen, das ich Eva Dumann um Ihr Schreibtalent beneide.

Ich weiß eigendlich nicht wirklich wie ich zu diesem Buch gekommen bin, da es schon eine Weile auf meinem SuB lag. Ich denke es werden wohl die postiven Kritiken gewesen sein, die mich zum Kauf bewegt haben, denn vom Cover kann mich das Buch leider nicht überzeugen, ist in diesem Fall jedoch nicht schlimm, da hier kein großer Verlag hinter dem Layout stand.

Fazit:

Bis auf einige kleine Schwächen, zum Beispiel dass mir Eolee nicht genau genug beschrieben wurde, und der Tatsache, dass ich etwas gebraucht habe um mich in die Geschichte einzufinden, hat mich das Buch sehr gut unterhalten, gerade im Hinblick darauf, dass ich es hier mit einem Erstlingswerk einer zur damaligen Zeit sehr jungen Autorin zu tun hatte. Besonders schön fand ich, dass sich die Autorin sehr viel Mühe mit den Gefühlen von Pellinor gegeben hat, und das Buch nicht nach Schema F mit einem süßen Happyend endet. Ich bin jedenfalls gespannt auf die Fortsetzung, die im Moment noch den Arbeitstitel: Der Ruf des Drachenschwertes trägt. Ich vergebe 4 von 5 Möhrchen.


Über die Autorin:

Eva Dumann wurde 1993 in Mainz geboren. Später zog ihre Familie in die Nähe von Hannover, wo sie heute mit ihren Eltern, zwei Brüdern, einer Katze und vielen Büchern lebt.

Die Autorin über sich selbst: Mit zwölf Jahren begann ich, an einer kurzen Geschichte über ein Mädchen namens Eolée und ihren Freund Pellinor zu schreiben. Die sollte ein Weihnachtsgeschenk für meine Brüder, Vincenz und Lennart, werden. Doch die kurze Geschichte ließ mich nicht mehr los. Ich schrieb immer neue Kapitel und gab sie meinen Brüdern als Fortsetzungsgeschichte. Zwei Jahre später war ein ganzes Buch daraus geworden: Im Zeichen der Schwäne.

Durch die Ermutigung meines Deutschlehrers begann ich, einen Verlag dafür zu suchen. Schließlich stieß ich auf den kleinen, aber regen und auf die Veröffentlichung von Werken junger, unbekannter Autoren spezialisierten Papierfresserchen-Verlag, in dem das Buch im Juni 2008 erschien.

Wenn ich nicht gerade an der Forsetzung von Eolées und Pellinors Abenteuern schreibe, lese, zeichne und fotografiere ich gern und spiele Klavier und Querflöte. Seit Herbst 2008 besuche ich ein Internat in Schottland, wo es mir sehr gut gefällt. (www.eolee.de)

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Rezensionen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s