Rezension – Rumo und die Wunder im Dunkeln von Walter Moers

  • Taschenbuch: 704 Seiten
  • Verlag: Serie Piper; Auflage: 8 (Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492247237
  • ISBN-13: 978-3492247238
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 4 cm

Auszug aus dem Buch:

Eines Morgens wittert der kleine Rumo, der wie jeder Wolpertinger bei geschlossenen Augen mit der Nase sehen kann, den silbernen Faden, der das Glück verheißt. Doch bis dahin gilt es unvorstellbaren Gefahren zu trotzen: Rumo kämpft gegen bestialische Zyklopen, befreit seinen Lehrmeister Smeik von der Teufelsinsel, schlägt sich mit tumben Blutschinken, begegnet einem genialen Schüler von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller – und gelangt schließlich in das idyllische Wolperting, wo er den Ursprunge des Silbernen Fadens findet. Als eines Tages seine aus der Ferne Abgebetete Rala mitsamt allen Bewohnern der Stadt verschwunden ist, steigt Rumo mit seinem sprechenden Schwert in die Unterwelt, um Rala zu suchen. Doch dort lauern weitere unvorstellbare und tödliche Abenteuer auf den jungen Helden …

Bewertung:

Über den Inhalt möchte ich nicht mehr verraten als die Zusammenfassung aus dem Buch schon einem gleich von Anfang an verrät. Die Abenteuer von Rumo und welchen sonderlichen Wesen er begegnert muss man einfach selber gelesen haben. Da ich vorletztes Jahr die 13 ½ Leben des Kapitän Blaubär gelesen habe, musste ich natürlich auch die Geschicht des damals noch kleinen Rumos lesen. Leser die Kapitän Blaubär kennen wissen was es mit Rumo auf sich hat, für alle die es nicht wissen soll hier gesagt werden, dass Rumo damals als Welpe von Blaubär gerettet wurde. Diese Geschichte wird aber in diesem Buch mit keiner Silbe erwähnt. Aus diesem Grund braucht man auch keine Angst haben, das man das Buch nicht versteht, wenn man den Blaubären nicht gelesen hat. Mir haben die Abenteuer von Rumo wieder einmal sehr gut gefallen. Die Phantasie die ein Walter Moers besitzt möchte man am liebsten selber habe (Jedenfalls geht es mir so). Was mich an diesem Buch wieder begeistert hatte, war die witzige Art, die Charakter darzustellen. Damit die Erklärung jetzt hier nicht ausufert, denn ich könnte hunderte Beispiele nennen, möchte ich hier nur das Schwert von Rumo erwähnen. Wie oben bereits beschrieben besitzt Rumo ein sprechendes Schwert. Die Tatsache, dass dieses Schwert zwei Seelen besitzt, die unterschiedlicher nicht sein können, trägt enorm zum humorvollen Stil des Buches bei. Denn „Löwenzahn“ und „Grinzold“ wie die beiden heißen, lassen es sich nicht nehmen Rumo mit Ihren Bemerkungen ab und an auf den Keks zu gehen. Sicherlich gab es auch hier wieder ein paar Stellen, die mich weniger gefesselt haben. Da das Buch jedoch nicht nur Rumo auf seiner Reise begleitet, sondern auch noch die Haifischmade Smeik und einige andere Charaktere des Buches wie zum Beispiel Rala, ist das Buch abwechslungreich und  lässt einen die kleinen Hänger (und ich meine wirklich nur kleine) schnell wieder vergessen.

Fazit:

Mir hat Rumo wie auch die 13 ½ Leben des Kapitän Blaubar sehr gut gefallen, so dass Rumo sicherlich nicht mein letztes Buch von Walter Moers gewesen ist, und ich mich glücklich schätze, dass ich noch einiges von ihm lesen kann. Dieses Buch kann ich jedem empfehler, der lachen und sich von fremden Wesen verzaubern lassen möchte. Dafür gibt es von mir 5 von 5 Möhrchen.

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2 Antworten zu Rezension – Rumo und die Wunder im Dunkeln von Walter Moers

  1. …sehr gut gefallen, so dass Rumo sicherlich mein letztes Buch von Walter Moers gewesen ist,…

    Ich glaub, da fehlt ein nicht.

    Gruß aus Leipzig,
    Matthias

    • Sheerisan schreibt:

      Oh, peinlich. Vielen lieben Dank für den Hinweis. Da hat sich wohl der Fehlerteufel an einer ganz doofen Stelle eingenistet. Hab ihm Beine gemacht und gleich verbannt 🙂 Liebe Grüße Vanessa

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