[Rezension] Die zerbrochene Welt von Ralf Isau (Berith – Trilogie #1)

  • Autor: Ralf Isau
  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Piper (Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783492701914
  • ISBN-13: 978-3492701914
  • ASIN: 3492701914
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,7 x 4,3 cm
  • Empfohlenes Alter: 16 Jahre
  • Band 1 von 3

Klappentext

Vor langer Zeit zerbrach die Welt Berith in unzählige Schollen, die seither durch den Äther treiben. Jede Scholle beherbergt ein anderes Volk und deren Lebewesen. Als Dagonisier die Macht über das gesamte Reich an sich reißen wollen, bricht ein Krieg aus, der Berith vollständig zu zerstören droht. Einzig der Nebelwächter Taramis hat die Macht, die Krieger aufzuhalten. Gemeinsam mit seinen Gefährten, dem Kreis der Zwölf, bricht er auf, seine Welt vor dem drohenden Untergang zu bewahren.

Bewertung

Obwohl eine Rezension eigentlich objektiv sein soll, lässt sich meine persönliche Vorliebe für die Werke von Ralf Isau hier leider nicht unterdrücken. Dennoch werde ich versuchen das Buch angemessen zu bewerten und fange auf Grund dessen gleich mit den kleinen Mängeln an, die mir beim Lesen leicht aufgestoßen sind, bzw. für mich ungewohnt waren. Bereits am Anfang war ich etwas skeptisch, da Herr Isau seinen Leser gleich auf den ersten Seiten mitten in eine Jagdszene hinein katapultiert. So brauchte ich erst einmal ein paar Seiten um mich in die Geschichte einzufinden. Nachdem mir dies gelungen war, wurde ich mit einer wunderschönen Geschichte belohnt. Die Idee der Welt Berith ist meiner Meinung nach wieder einmal ein Geniestreich von Herrn Isau. Besonders interessant fand ich die Reisen durch den Äther auf den Lebewesen von Berith wie zum Beispiel den Ätherschlangen.
Aber nicht nur durch seinen Ideenreichtum überzeugt die Geschichte, auch sprachlich konnte der erste Teil überzeugen. So hat mich die Vielzahl der fremden Namen am Anfang zwar auch etwas verwirrt, zumal Herr Isau für ein und die selber Art verschiedene Namen verwendet, schafft man es sich jedoch darin einzufinden, ist man in der Lage den Charakter des Taramis sehr schön zu durch schauen, so fühlte ich mich in der Lage zu wissen wie Taramis sich im Moment fühlt, obwohl es nicht beschrieben wurde, nur alleine an Hand dessen mit welchen Namen er die Dagonisier bezeichnet. So ließ sich meiner Meinung nach gut erkennen, ob er Ihnen gerade feindliche oder eher gleichgültige Gefühle entgegenbringt.
Leser, die nicht das erste Mal in Isaus Phantaversum eingetaucht sind, werden sicherlich die eine oder andere Gemeinsamkeit finden zum Beispiel besitzt auch hier die Hauptperson einen besonderen Stab, denn Taramis ist der Besitzer des Feuerstabes Ez und in der Neschan-Trilogie besitzt Jonathan Jabboks Alter Ego Yonathan den Stab Haschevet. Da sich sowohl Berith als auch Neschan und Mirad in einem Universum befinden sind diese Gemeinsamkeiten jedoch logisch und ich für meinen Teil hoffe, dass es wie sonst bei anderen Werken von Ralf Isau so üblich ist wieder ein kleines Crossover zu anderen Geschichten geben wird.

Fazit

Ralf Isau hat es auch in diesem Buch wieder einmal geschafft mich in seine Welt zu entführen. Am Ende des Buches viel es mir schwer mich von Taramis und seinen Gefährten zu trennen. Zum Glück dauert es nicht mehr lange bis zum nächsten Abenteuer. Da es sich bei diesem Teil jedoch um den Auftakt der Trilogie handelt und ich mir einen Bewertungsspielraum für den nächsten Band lassen möchte, vergebe ich nur 4,5 von 5 Punkten und runde hier aber auf fünf auf.

Coververgleich

Obwohl mir das Cover sehr gut gefällt und ich es auch passend zum Inhalt finde, da auf dem Buch die Welt Berith dargestellt sein soll, gibt für mich einen kleiner Wermutstropfen, da bis kurz vor der Erscheinung des Buches ein anderer Coverentwurf existierte der mir persönlich besser gefiel. Da bei mir der erste Eindruck des Covers normaler Weise eine entscheiden Rolle zur Auswahl eines Buches beiträgt, war ich latent enttäuscht, dass das Cover geändert wurde.

Hier einmal die beiden Covers im Vergleich

Verwendetes Cover

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Eine Antwort zu [Rezension] Die zerbrochene Welt von Ralf Isau (Berith – Trilogie #1)

  1. Sandrina schreibt:

    Ich habe „Das Geheimnis der versteinerten Träume“ von ihm gelesen und fand es super, also landet auch dieses Buch auf meiner WL 😀

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